Der Altdeutsche Schäferhund ist gut bemuskelt, oft etwas massiger gebaut, schwerer und etwas größer als der Deutsche Schäferhund. Ebenso haben sie meist eine breitere Stirn und einen deutlicheren Stopp, vor allem, wenn sie aus "reinen" DDR-Linien kommen, da man in der damaligen DDR auch auf Robustheit und Wintertauglichkeit gezüchtet hat.

Gefordert werden aber auch hier die typischen Stehohren, die gestreckte, zugespitzt laufende Schnauze, der "Vorwärts-Drive" im Dauertrab, der hängend getragene, buschige Schwanz.

Sein Wesen muss ausgeglichen, gutartig, nervenfest, aufmerksam, führig, selbstsicher und unbefangen sein.

Altdeutsche Schäferhunde sind Deutsche Schäferhunde mit gebremstem Temperament. Sie sind nicht nur von der Statur her stämmiger, sie sind auch vom Wesen her gelassener und ruhiger. Er ist ein menschenfreundlicher Hund mit anpassungsbereitem, sanftem Wesen. Er kann Freund und Feind genau unterscheiden und tut dies auch, wenn es notwendig ist. Obwohl er sich Zeit lässt und nicht auf jeden Befehl immer und sofort explodiert, sondern erst schaut und prüft ist sein Einsatzgebiet vielseitig.

Er eignet sich als Familien- und Begleithund, Hüte-, Schutz-, Wach-, Dienst-, Fährten- und Rettungshund.

Da dieser Hund ein wahres Arbeitstier ist, sollte man ihm die Möglichkeit bieten, dies ausleben zu können und mit dem nötigen Familienkontakt und einer liebevollen, konsequenten Führung hat man einen tollen und ausgeglichenen Hund.


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